Globales Lernen ist ein Bildungskonzept. Es versteht sich als pädagogische Antwort auf die Anforderungen, denen wir uns durch die Globalisierung aller Lebensprozesse stellen müssen.
Entstanden ist das Globale Lernen Anfang der neunziger Jahre als Fortentwicklung der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass Entwicklung keine alleinige Aufgabe der so genannten Entwicklungsländer beziehungsweise des Globalen Südens ist. Vielmehr muss sich auch die Lebensweise in den Industrienationen des Globalen Nordens ändern, um nachhaltig und zukunftsfähig zu sein. Lernprozesse sind weltweit notwendig. Das Ziel Globalen Lernens ist es, gemeinsame Wege zu finden, um unsere Welt lebenswert zu erhalten.
Globales Lernen stellt eine Verbindung zwischen weltumspannenden Zusammenhängen und dem eigenen Leben her. Es gibt Antworten auf die Frage „Was hat das mit mir zu tun?“ und zeigt Möglichkeiten auf, sich aktiv für eine gerechtere Welt einzusetzen. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf negative Entwicklungen der Globalisierung.
Unsere Bildungsreferentinnen und -referenten berichten von persönlichen Erfahrungen aus dem Globalen Süden, arbeiten aber auch zu Themen wie Nachhaltigkeit, Sustainable Development Goals, kurz Bildungsreferentinnen SDG und Fairer Handel.
Online-Angebote
Unsere Bildungsveranstaltungen gibt es auch online. Ob virtueller Schüleraustausch nach China, digitales Quizz zu Ghana oder online Planspiel zur Klimapolitik. Wir haben eine große Auswahl an digitalen Angeboten, die im Online-Unterricht und außerschulisch eingesetzt werden können.
Große Themenvielfalt
- Alltag in anderen Ländern (Kamerun, Ghana, Mexiko)
- Armutsbekämpfung/ Armut-Reichtum (Die Herkunft des europäischen Reichtums, globale Ungerechtigkeit)
- Biodiversität (Erhalt der Artenvielfalt, die Klimazonen Lateinamerikas)
- deutsche und internationale Entwicklungszusammenarbeoit (duale Berufsausbildung, SDGs und deutsche Nachhaltigkeitsstrategie)
- Ernährung (Avocado, Mais)

