Konferenz, Kongress, Projekt, Engagementmöglichkeiten

Für: Kids & Teens, Erwachsene, Senior:innen

Kungerkiez – Auf der Suche nach den nachhaltigen Gesellschaftsformen

Neue Teilnehmer:innen sind herzlich willkommen, wir lesen, recherchieren, diskutieren und tauschen uns aus.
Die Gruppe trifft sich 14tägig.

Seminarraum Kiefholzstr. 20; 12435 Berlin

Und hier noch einmal die anfängliche Einladung zu dieser Gruppe: Die Kritik am Klimaschutz der Regierungen dieser Welt ist laut. Immer wieder wird die Systemfrage gestellt und die Annahme geäußert, im globalen Turbokapitalismus seien Klimaschutzmaßnahmen letztlich mehr oder weniger Greenwashing. Die Journalistin Ulrike Herrmann und die Aktivistin Greta Thunberg stehen stellvertretend für diese berechtigte Ansicht.

Die Recherche-Gruppe greift die Klima-Kritik an den Regierungen auf und trägt im Gegenzug die Errungenschaften anderer Gesellschaftsformen und -konzepte zusammen. Sie beleuchtet die Erfolgsursachen ebenso wie die praktischen Folgerungen. Warum geht oder ging manches an anderen Orten oder zu anderen Zeiten besser bzw. was stützt die These, es könnte anders besser laufen? Was lässt sich evtl. hier auf lokaler Ebene umsetzen?

Die folgenden Schlagworte stehen für einige Themen, mit denen wir uns befassen können:

  • „Klimakrise ist Klassenkampf“ (Umverteilung als Schlüssel zur Nachhaltigkeit)
  • „Reparatursozialismus“ (Sanierung der zerstörten Umwelt als staatliches Ziel)
  • „Das bisschen nachhaltiger Haushalt“ (feministische Ökologie)
  • „Zyklus, Wiedergeburt, holistisches Weltbild“ (Strukturen und Anschauungen in Matriarchaten vs. Patriarchat)
  • „Wer etwas kann, hat den Hut auf“ (wechselnde Kompetenz statt institutioneller Hierarchie im anarchistischen Ordnungsmodell)

Soweit ein Vorschlag. Der offene Prozess kann aber auch anders verlaufen. All dies immer in Hinblick auf die Relevanz dieser Konzepte oder Gesellschaftsformen für das Klima.

Jedes Themenfeld wird einige Termine beanspruchen. Wir gehen so vor, dass wir uns immer zunächst unsere persönlichen Erfahrungen zum Thema vergegenwärtigen und dann ergänzen, was wir gehört, gelesen, evtl. schon reflektiert haben.

Unserem Wissendrang entsprechend folgen weitere theoretische Inputs, die wir entweder selbst erarbeiten oder durch Einladung von „Kenner*innen“ des Themas abdecken. Am Ende machen wir den Bogen zurück in den Kiez.